ZDF – Zweites Deutsches Fernsehen in Mainz

Dienstvereinbarung zum Schutz vor sexueller Belästigung,
Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz
sowie im Umgang mit Konflikten am Arbeitsplatz


Ausgangssituation

Die neue Dienstvereinbarung wurde 2018 im Zuge der #MeToo-Debatte angestoßen, mit dem Fokus auf sexuelle Belästigung. Die Ereignisse – nicht zuletzt bei der ZDF-Tochter „ZDF.digital“ – haben dem Personalrat gezeigt, dass große Unklarheit darüber herrscht, was im Fall vermuteter Vergehen getan werden kann und sollte. Dies gilt auch für den Umgang mit den Beschuldigten. Dem Personalrat war es aber wichtig, den Bogen mit den Themen „Mobbing“, „Diskriminierung“ und „Konfliktmanagement“ weiter zu spannen.

Projekt

  • die Beratungs- und Unterstützungsangebote gebündelt,
  • die von sexueller Belästigung Betroffenen ermutigt, sich an die entsprechenden Personen und Institutionen zu wenden,
  • die Tatbestände „sexuelle Belästigung“, „Diskriminierung“ und „Mobbing“ soweit wie möglich abgegrenzt, obwohl die Grenzen oft fließend sind,
  • Transparenzregeln bei Konflikten geschaffen.

Vorgehensweise

  • Analyse bestehender Dienstvereinbarungen in einer internen Arbeitsgruppe unter Beteiligung aller selbständigen ZDF-Personalräte
  • Abstimmung mit Gleichstellungsbeauftragten
  • Verhandlung und Diskussion eines Entwurfs mit dem Arbeitgeber
  • erschwerte Abstimmung durch Kommunikation in Pandemiezeiten

 

Film: ZDF – Zweites Deutsches Fernsehen in Mainz